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Weblogs, Wikis und Portale wie MySpace, Twitter und YouTube spiegeln die soziale und zugleich dynamische Seite des Internet wider und werden unter dem Schlagwort Web 2.0 zusammengefasst. Kennzeichnend für dieses "soziale Internet" ist insbesondere die vehemente Präsenz subjektiver Informationsvermittlung.
Das Web 2.0 scheint die Netzkommunikation und -information zu demokratisieren und wirkt sich auch auf die Kommunikationsprinzipien des Journalismus und der Wirtschaft aus. Beide greifen auf den Stil und die Leistungen des User Generated Content zurück und verändern so nicht nur Teile ihrer eigenen Kommunikation und Organisation, sondern möglicherweise auch den Charakter des Web 2.0.
Ich, Wir und Die Anderen strukturiert die im Rahmen der gleichnamigen Konferenz des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe und der HfG | Hochschule für Gestaltung diskutierten Veränderungsprozesse im Web 2.0: Das Soziale am Web 2.0 ergibt sich durch die Beteiligung des Einzelnen (Ich), das Entstehen von Gruppen
(Wir) und die Wechselwirkung dieser Teilnahme mit dem klassischen Journalismus sowie der Ökonomie (Die Anderen).
Aufgrund der Beiträge von Seiten der Forschung, Literatur, privaten und ökonomischen Netzaktiven erhält der Leser einen umfassenden Blick sowohl theoretisch, als auch praktisch auf das Web 2.0 im deutschsprachigen Umfeld.
Zielgruppe:
Vanessa Diemand
Geboren 1977, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe.
Uwe Hochmuth
Geboren 1952, Prorektor der HfG | Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.
Christina Lindner
Geboren 1979, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe.
Peter Weibel
Geboren 1944, Vorstand des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe.