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TELEPOLIS
Elektronische Medien durchdringen bereits große Bereiche der Gesellschaft. Durch Satellitenortung, RFID, die Vernetzung von Datenbanken hinterlässt das Handeln der Menschen ein immer detaillierteres digitales Abbild, das später zunehmend automatisiert überprüft, analysiert und bewertet werden kann. Dies verändert die Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern, zwischen Lehrern und Schülern, zwischen Staat und Bürger, im Büro und in der Fabrik.
Das Buch beschreibt die Veränderungen, indem es sich kapitelweise diesen unterschiedlichen Beziehungen widmet und mögliche Auswirkungen des Datenschattens Gefahren, aber auch überhöhte Erwartungen und Befürchtungen untersucht. Vielen Kapiteln sind zudem Interviews mit Fachleuten und Betroffenen beigefügt unter anderen kommen ein Arbeitsrechtler, ein Datenschützer, ein Staatsanwalt und eine Drogeriemarktangestellte ebenso zu Wort wie die CCC-Aktivistin und der Experte für »geoslavery«. Die Analyse ordnet die medialen Debatten um »Datenschutz«, »Sicherheitsgesellschaft« und Ähnliches ein und verschafft einen Überblick über die dahinterstehenden (Interessens-)Konflikte.
Zielgruppe:
- gesellschaftspolitisch und technisch Interessierte
Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaft und der Geschichte in Mannheim und London, jetzt freier Journalismus unter anderem für die FRANKFURTER RUNDSCHAU, GUARDIAN und DEUTSCHLANDFUNK