Nördlicher Kafue Nationalpark
Wir brechen früh auf, um vor den anderen Fahrern auf
die Piste zu kommen. Die Wenigen, die vor uns gestartet sind, haben wir auf der
staubigen Piste bald überholt. Nach zwei Stunden kommen wir auf die
asphaltierte Straße von Lusaka nach Kaoma. Hier fällt uns
auf, dass der Bus nicht nur aus dem Auspuff qualmt, diesmal ist die
Viskokupplung kaputt. Wieder wird der Kardan ausgebaut und wieder muss
eine angetriebene Achse reichen – wofür brauchen die Leute in
Deutschland eigentlich den Allradantrieb? Die Asphaltstraße wird
schnell schlechter, groß, tiefe Löcher erfordern ständige
Aufmerksamkeit und eine Slalomfahrt von einer Seite auf die andere.
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Nachdem wir den Kafue überquert haben, kommt bald das Chunga
Gate. Wir haben niemanden vor uns und können ohne Probleme
passieren. Nach einer Rast in der Nähe des Kafue erreichen
wir am späten Nachmittag das Lufupa Camp. Obwohl man die
Campfläche verdoppelt hat, ist es stark belegt.
Darüberhinaus scheint es entgegen ursprünglicher
Aussagen doch möglich zu gewesen zu sein, Plätze
zu reservieren – die besten sind jedenfalls weg. Wir
diskutieren, ob wir bleiben, oder im Busch übernachten
sollen und entscheiden uns mit knapper Mehrheit für den Busch.
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Die Fahrt beginnt verheißungsvoll. Wir sehen Pukus,
Kronenkraniche und zahlreiche Antilopen. Aber es ist spät und das
Fahren auf der staubigen Piste gegen die tiefstehende Sonne wird immer
anstrengender. Wir finden den vorgesehenen Platz nicht gleich, da die
Straßen ihre Lage geändert haben und schließlich
kommt auch noch ein Ranger mit seinen beiden Mitarbeitern und seinem
deutschen Armeegewehr – this is my
bride – vorbei. Er macht einen ziemlich
ernsten Eindruck und ist erst nach längerer Diskussion bereit,
uns bleiben zu lassen. Nachts scheinen wir dann von Hippos aus dem
nahen Pool umgeben zu sein, deren Weidegründe wir wohl
belegt haben - schlechte Zeiten für den, der Nachts mal raus
muß. |
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Ende 13. Tag |
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