Tag 1 2 5 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

Nördlicher Kafue Nationalpark

Wir brechen früh auf, um vor den anderen Fahrern auf die Piste zu kommen. Die Wenigen, die vor uns gestartet sind, haben wir auf der staubigen Piste bald überholt. Nach zwei Stunden kommen wir auf die asphaltierte Straße von Lusaka nach Kaoma. Hier fällt uns auf, dass der Bus nicht nur aus dem Auspuff qualmt, diesmal ist die Viskokupplung kaputt. Wieder wird der Kardan ausgebaut und wieder muss eine angetriebene Achse reichen – wofür brauchen die Leute in Deutschland eigentlich den Allradantrieb? Die Asphaltstraße wird schnell schlechter, groß, tiefe Löcher erfordern ständige Aufmerksamkeit und eine Slalomfahrt von einer Seite auf die andere.

Puku Nachdem wir den Kafue überquert haben, kommt bald das Chunga Gate. Wir haben niemanden vor uns und können ohne Probleme passieren. Nach einer Rast in der Nähe des Kafue erreichen wir am späten Nachmittag das Lufupa Camp. Obwohl man die Campfläche verdoppelt hat, ist es stark belegt. Darüberhinaus scheint es entgegen ursprünglicher Aussagen doch möglich zu gewesen zu sein, Plätze zu reservieren – die besten sind jedenfalls weg. Wir diskutieren, ob wir bleiben, oder im Busch übernachten sollen und entscheiden uns mit knapper Mehrheit für den Busch.
Die Fahrt beginnt verheißungsvoll. Wir sehen Pukus, Kronenkraniche und zahlreiche Antilopen. Aber es ist spät und das Fahren auf der staubigen Piste gegen die tiefstehende Sonne wird immer anstrengender. Wir finden den vorgesehenen Platz nicht gleich, da die Straßen ihre Lage geändert haben und schließlich kommt auch noch ein Ranger mit seinen beiden Mitarbeitern und seinem deutschen Armeegewehr – this is my bride – vorbei. Er macht einen ziemlich ernsten Eindruck und ist erst nach längerer Diskussion bereit, uns bleiben zu lassen. Nachts scheinen wir dann von Hippos aus dem nahen Pool umgeben zu sein, deren Weidegründe wir wohl belegt haben - schlechte Zeiten für den, der Nachts mal raus muß. Wildhüter (Ulli)

Zurück Ende 13. Tag Weiter