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Wolfgang hat Geburtstag! Vor und nach dem Frühstück wird
ordentlich gratuliert und es werden Geschenke überreicht – aber
das eigentliche Geschenk soll ja erst am Nachmittag kommen. Aber bis
zur Sonnenfinsternis müssen wir noch etwas warten.
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Im Laufe des Tages fahren zahlreiche Autos den Weg entlang,
alle machen sich bereit für die Sonnenfinsternis – wir auch. Die langen
Brennweiten werden mit Sonnenfilterfolie gesichert und auf einem Stativ
befestigt. Der Himmel ist vollkommen klar, nur am Horizont sieht man Staub und
den Rauch der Buschbrände. Um 13:00 dann der Erstkontakt, noch
ist alles wenig spektakulär, aber die Spannung steigt. Die Farben
werden zunehmend blasser, es wird dunkler und auch etwas kälter.
Auch unsere Schatten werden schärfer, aber
nur auf der einen Seite. Dann geht es mit einem Mal sehr schnell. Die
Dunkelheit bricht herein, nur am Horizont ist noch ein roter Schein zu sehen.
Während wir auf die schwarze Sonne starren, die Korona und einige Flares
beobachten, machen sich die Vögel auf den Weg in die Nester. Es
ist schwierig, alle Eindrücke aufzunehmen, bevor es wieder heller
wird und die Kaffernhornraben mit Umpf, Umpf, Umpf den neuen Tag
begrüßen. Wir stoßen erst einmal mit Sekt
auf die Sonnenfinsternis an, die Spannung ist verflogen und das langsame
Wiedererscheinen der Sonnenscheibe stößt schon auf sehr
viel weniger Interesse.
Bilder von den Beobachtern
Bilder von der Sonne

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Ende 14. Tag |
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