Mana Pools
Wir fahren den Weg zurück und überqueren in Chirundu die
Grenze nach Zimbabwe. Bei der Ausreise gibt es noch Probleme mit den Papieren
für das Fahrzeug und wir lernen wieder einmal die afrikanische Bürokratie
kennen. Vor allem lernen wir, wie praktisch es ist, die Nummer seines
Reisepasses zu kennen, dann muss man sie nicht für jedes Formular neu
nachschlagen. Nach der Grenze verlassen wir bald wieder die Asphaltstraße und
biegen zum Mana Pools Nationalpark ab. Zwei Sperren müssen wir passieren, aber
nirgendwo gibt es Probleme. Als wir an der zweiten allerdings dem Posten eine
unserer Orangen schenken, wird er misstrauisch: Orangen sind im Nationalpark
verboten, da sie die Elefanten anlocken. Kurz hinter der Sperre machen wir
unsere Mittagsrast, zum ersten Mal warnen Manfred und Ilona uns vor
Löwen.
Nach der Ankunft wird zunächst einmal der wunderschöne
Campingplatz am Sambesi erforscht. Besonderes Interesse findet die
Konstruktion zur Bereitung des Heißwassers. Ein gemauerter Ofen
mit einem Kessel obendrauf, der nach Ankunft der Gäste befeuert
wird und nach einer guten Stunde mehr oder weniger heißes Wasser
liefert. Danach gibt es einen kleinen Gamedrive. Nachdem
wir bei der Anreise bereits ein Krokodil und einige Flusspferde gesehen haben,
wollen wir nun noch mehr haben. Manfred, Wolfgang und ich haben
Glück: Nach Kudus und Büffeln sehen wir eine Elenantilope und auf der
Rückfahrt entdecken wir dann sogar einen Leoparden.
Bilder vom "Game Drive"
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Beim Abendbrot sind wir etwas unachtsam mit den
Essensresten und tatsächlich höre ich nachts, wie eine
Hyäne um die Zelte schleicht. Dann sehe ich in der Dunkelheit das
Blitzlicht einer Kamera - Manfred hat den Beweis für den
nächtlichen Besuch. |
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da

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Ende 4. Tag |
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