• Endspiel 2050 (TELEPOLIS)
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Hans-Dieter Burkhard / Hans-Arthur Marsiske

Endspiel 2050 (TELEPOLIS)

Wie Roboter Fußball spielen lernen

April 2003, 303 Seiten, Broschur
Heise
ISBN Print: 978-3-936931-02-0

Buch
19,50 €


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Beschreibung

Alljährlich ziehen die Weltmeisterschaften im Roboter-Fußball (RoboCup) Wissenschaftler aus aller Welt an und erfreuen sich auch bei den Zuschauern wachsender Beliebtheit. Hinter dem sportlichen Wettkampf der Maschinen und der ehrgeizigen Vision, bis zum Jahre 2050 mit einem Roboter-Team den Fußballweltmeister nach den Regeln der FIFA zu schlagen, verbirgt sich ernsthafte Forschung. Es geht um das Wesen von Intelligenz:

Können wir Maschinen bauen, die in der Lage sind, selbstständig in unserer normalen Umwelt zu agieren?

Werden diese Maschinen ein eigenes Bewusstsein haben?

In diese und andere Fragen der Künstlichen Intelligenz und der Roboterforschung führt das Buch auf unterhaltsame Art ein. Neben den Autoren kommen dabei auch Experten des Roboterfußballs in ausführlichen Interviews zu Wort.

DER ROBOCUP

Seit 1997 finden jedes Jahr im Sommer die internationalen Wettkämpfe und wissenschaftlichen Veranstaltungen des RoboCup statt. Sie werden organisiert von der RoboCup Federation mit Sitz in der Schweiz. Zweck ist die Anregung und Förderung der Forschung in der Künstlichen Intelligenz, in der Robotik und in verwandten Gebieten durch gemeinsam verfolgte langfristige Ziele. Diese Ziele sollen die Integration und die Evaluation vielfältiger Technologien erfordern. Die Vision des RoboCup ist die Entwicklung autonomer humanoider Roboter, die im Jahre 2050 den Fußballweltmeister besiegen können.

In Deutschland werden seit 2001 insgesamt 14 wissenschafV

       

Zusatzmaterial

Inhalt Vorwort (PDF)
Leseprobe 1 (PDF)
Leseprobe 2 (PDF)
  

Autor / Autorin

Hans-Dieter Burkhard (Jahrgang 1944) leitet die Arbeitsgruppe "Künstliche Intelligenz" an der Berliner Humboldt-Universität. Er studierte von 1962-68 in Jena und Berlin Mathematik und war danach Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität, 1990 erfolgte die Berufung zum Dozenten, 1992 zum Professor für Künstliche Intelligenz. 1989/90 war er Mitglied des Runden Tisches der Humboldt-Universität, und von 1991-98 war er Vorsitzender des dortigen Konzils.
Seine Arbeit verfolgt das Ziel, die menschliche Intelligenz besser zu verstehen. Dazu dient die Nachbildung intelligenten Verhaltens durch Computer und Roboter. Gleichzeitig dient die Forschung dem Zweck, "intelligente" Maschinen als Hilfsmittel für schwierige Arbeiten verantwortlich und effizient zu nutzen. Das Team "AT Humboldt" war 1997 in Nagoya/Japan Weltmeister im virtuellen Fußball (RoboCup) und 1998 in Paris Vizeweltmeister.

Hans-Arthur Marsiske, geboren im Jahr 1955, lebt seit frühester Kindheit in Hamburg. Er studierte Soziologie und Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Zum Doktor der Philosophie wurde er Anfang 1989 am Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Hamburg mit einer Studie über den Arbeiterführer Wilhelm Weitling (1808-1871) promoviert.
Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit als Autor hat sich immer mehr zu Wissenschaftsthemen verlagert. Neben Astronomie und Raumfahrt waren dies insbesondere Forschungen zur Künstlichen Intelligenz und Robotik. Als Reporter hat er mehrmals (aus Stockholm, Amsterdam, Melbourne und Paderborn) live vom RoboCup berichtet - dem internationalen Fußballturnier für Roboter.

Rezensionen

"Ein rundum informatives und vergnüglich zu lesendes Buch, nach dessen Lektüre man sich fragt, weshalb man eigentlich nicht schon längst selber Robotik gelernt hat."
(Südwest Presse 6/2003)

"In Rückblick auf die Geschichte des Roboterfußballs und in Forscher-Interviews bietet das Buch einen verständlichen, spannenden Einsteig in eine Welt, in der Spielzüge mittels künstlicher, neuronaler Netze berechnet werden und die Teams Namen wie "Karlsruhe Brainstromers" tragen."
(Hamburger Abendblatt 6/2003)


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