• Funktionale Sicherheit nach ISO 26262
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Vera Gebhardt / Gerhard M. Rieger / Jürgen Mottok / Christian Gießelbach

Funktionale Sicherheit nach ISO 26262

Ein Praxisleitfaden zur Umsetzung

Juli 2013, 338 Seiten, gebunden
dpunkt.verlag
ISBN Print: 978-3-89864-788-5
ISBN PDF: 978-3-86491-338-9
ISBN ePub: 978-3-86491-339-6

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Beschreibung

Funktionale Sicherheit minimiert die Fehleranfälligkeit von elektronischen Systemen und schützt damit ihre Anwender vor - teilweise tödlichen - Unfällen. Ein professioneller Umgang mit einschlägigen Fachnormen wie der ISO 26262 ist für die technische Realisierung der Sicherheitsanforderungen unabdingbar.

Dieses Buch behandelt die prozessrelevanten Aspekte des funktionalen Sicherheitsmanagements und insbesondere die Umsetzung der Anforderungen aus der ISO 26262 hinsichtlich der Planungsaktivitäten. In aufeinander aufbauenden, strukturierten Schritten wird gezeigt, wie sicherheitsrelevante Komponenten geplant und welche Prozessanforderungen damit umgesetzt und verfolgt werden. Exemplarisch geschieht dies an einem durchgängigen Praxisbeispiel aus dem Automotive-Bereich, das den passenden Kontext liefert. Im Einzelnen werden erörtert:

- Rollen im Sicherheitslebenszyklus
- Konfigurations- und Änderungsmanagement
- ASIL (Automotive Safety Integrity Level)
- Gefährdungs- und Risikoanalyse
- Verifikations- und Validationsplanung
- Produktentwicklung auf Systemebene
- Dokumentation und Arbeitsprodukte
- Reviews
- Qualifizierung von Softwarewerkzeugen
- Retrospektive

Ergänzt werden die Ausführungen durch umfangreiche Umsetzungsbeispiele, hilfreiche Vorlagen und praktische Anwendungstipps. Der Leser wird auf diese Weise durch die notwendigen Prozessphasen des Sicherheitslebenszyklus begleitet und erwirbt ein tieferes Verständnis für den Aufbau des funktionalen Sicherheitsmanagements.

 

Zielgruppe

  • Projektleiter
  • Functional Safety Manager
  • Softwareentwickler
  • Verantwortliche im Qualitätsmanagement
  • Assessoren
 

Leseproben

     

Autor / Autorin

Vera Gebhardt war als geprüfte Versicherungsfachwirtin bis Ende 1999 im Bereich Mehrspartenversicherung und telefonischer Kundendienst für die DBV Winterthur Versicherung im Innendienst tätig. Gleichzeitig baute sie einen stabilen Kundenstamm durch qualifizierte Beratung im Segment Personenversicherung auf. Im Januar 2000 wechselte sie in die IT-Branche mit dem Schwerpunkt Finance and Insurance als leitende Qualitätsmanagerin und Testmanagerin. Mit dem Wechsel in die Ingenieursbranche/Automotive qualifizierte sie sich als SPICE-Assessorin, CMMI-Fachberaterin und Prozess-Expertin und übernahm die Verantwortung als Softwarequalitätsmanagerin für die Rücker AG. Ab 2004 wurde sie für die IAE GmbH leitende Qualitätsmanagerin und Projektmanagerin mit Personalverantwortung und Prokuristin. Qualifizierung und Zertifizierung im Bereich Projektmanagement und funktionale Sicherheit folgten. Heute ist Vera Gebhardt zertifizierte SPICE-Assessorin, iSQI Certified Professional for Project Management, Principal Consultant funktionale Sicherheit und Hauptniederlassungsleiterin der tecmata GmbH. Sie ist verantwortlich für die Bereiche Personal, funktionale Sicherheit, Qualitätsmanagement und Projektmanagement sowie für den Ausbau des gesamten Geschäftsnetzes. Vera Gebhardt ist Gründerin und Fachgruppenleiterin der FG Safety im ASQF und Verfasserin zahlreicher Fachvorträge.
Gerhard M. Rieger studierte Elektrotechnik/Nachrichtentechnik in Augsburg. Nach seinem Studium war er zunächst als Sachverständiger für Baumusterprüfungen von elektronischen Geräten im IQSE in der Abteilung „Automatisierungs- und Sicherheitstechnik“ beim TÜV Bayern e.V. tätig. 1992 übernahm er zusätzlich die Verantwortung für die Prüfstelle des TÜV Bayern Sachsen e.V. und war bis 1998 für das Arbeitsgebiet „Fernmeldeeinrichtungen und Fernwirkanlagen“ in leitender Position tätig. Bis 2001 war Herr Rieger als Marktsegmentverantwortlicher für den Bereich sicherheitsrelevante elektronische Systeme bei der TÜV Product Service GmbH tätig und wechselte 2001 zur TÜV Informationstechnik GmbH des RWTÜV als Abteilungsleiter der Prüfstelle „Safety Approval Service“. Sein Aufgabenbereich umfasste den Aufbau des Arbeitsgebiets der funktionalen Sicherheit, personelle Führung sowie die wirtschaftliche Verantwortung der Prüfstelle. Er baute im Mutterkonzern RWTÜV den Aufgabenbereich funktionale Sicherheit weiter aus und wechselte 2004 in die Abteilung Safety Related Services des RWTÜV (seit 2006 TÜV NORD SysTec GmbH & Co. KG). Dort leitete er bis 2010 die Geschäftsstelle in Augsburg und das Arbeitsgebiet „Functional Safety“. Seit 2011 führt er den Ausbau der Geschäftsstelle Augsburg sowie die Erweiterung des Themengebiets funktionale Sicherheit bei der TÜV NORD Systems GmbH & Co. KG fort.
Herr Rieger ist Verfasser zahlreicher Fachartikel und hält im Elitestudiengang Informatik der Universität Augsburg Vorlesungen zum Thema „Funktionale Sicherheit“.
Prof. Dr. Jürgen Mottok lehrt Informatik an der Hochschule Regensburg. Seine Lehrgebiete sind Software Engineering, Programmiersprachen, Betriebssysteme und Functional Safety. Er leitet das Laboratory for Safe and Secure Systems, ist Beirat des Bavarian Cluster of IT-Security and Safety, Beirat des Automotive Forum Sicherheit Software Systeme, Beirat des ASQF Safety, Mitglied des Leitungsgremiums der Regionalgruppe Ostbayern der Gesellschaft für Informatik, Organisator des Fachdidaktik-Arbeitskreises Software Engineering der Bayerischen Hochschulen und Projektleiter der mit kooperativen Promotionsverfahren ausgestatteten Forschungsprojekte DynaS³ und VitaS³, S³OP und S³EMO. Partner in den Forschungsprojekten sind die AVL Software und Funktions GmbH, die Continental Automotive GmbH, die iNTENCE Automotive GmbH, die Manu AG und die exida GmbH. Prof. Dr. Jürgen Mottok ist in Programmkomitees zahlreicher wissenschaftlicher Konferenzen vertreten. Er ist Träger des Preises für herausragende Lehre, der vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst vergeben wird.
Dipl.-Math. Christian Gießelbach studierte Mathematik und Informatik an der Universität zu Köln und war zunächst als Softwareentwickler für die IVU Traffic Technologies AG tätig. 2007 wechselte er zur tecmata GmbH und betreut dort als Experte für Softwarearchitektur sowie als Testdesigner unterschiedliche Industrieprojekte im Bereich sicherheitsrelevanter Embedded-Entwicklung. Christian Gießelbach ist Principal Consultant für funktionale Sicherheit und verantwortlich für die Konzeption sicherer Softwaresysteme. Er ist Mitglied in der ASQF-Fachgruppe Safety und Berater der Expertengruppe Funktionale Sicherheit der tecmata GmbH.


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