• Bildermaschine für den Krieg    (TELEPOLIS)
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Peter Bürger

Bildermaschine für den Krieg (TELEPOLIS)

Das Kino und die Militarisierung der Weltgesellschaft

März 2007, 224 Seiten, Broschur
Heise
ISBN Print: 978-3-936931-45-7

Buch
18,00 €


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Beschreibung

Leinwand und Bildschirm prägen unser Bild vom Krieg. Die Rolle der Informationsmedien im Kriegsfall ist schon lange Gegenstand der Kritik. Viel weniger bedacht wird der Beitrag der Unterhaltungsindustrie, für den sich in Fachkreisen der Begriff "Militainment" etabliert hat. Neben den Kriegsspielen am Computer trägt vor allem das fiktionale Kino zur Militarisierung unserer Kultur bei.

Wer diesem Phänomen auf die Spur kommen möchte, kann die herkömmliche Mediengewaltdebatte vernachlässigen. Viel wichtiger als die Fahndung nach besonders blutigen Szenen ist der Blick auf politische Drehbücher und ästhetische Strategien. Der massenkulturelle Militarismus erstreckt sich auf alle Filmgenres, gibt sich ganz harmlos und nutzt die Faszination, die von neuen Technologien ausgeht. Wegen seiner allgemeinen Verbreitung wird er gar nicht mehr als etwas Ungewöhnliches wahrgenommen.

Dieses Buch zeigt, wie aktuelle Filmtitel dem "Antiterror-Krieg" und westlichen Militärdoktrinen zuarbeiten. Auch in Europa findet die traditionsreiche Filmarbeit des Pentagon Nachahmung. Der Autor beleuchtet das kriegsfreundliche Kulturdiktat als Angriff auf die freie Gesellschaft. Die Darstellung macht auf einzelne kritische Filme aufmerksam und enthält Vorschläge für einen unverfänglichen Zweig der "Nine-Eleven-Forschung" im Bereich des Kinos.

Wir brauchen dringend Aufklärung, Verbraucherschutz und Räume für eine Gegenkultur.

 

Zielgruppe

  • gesellschaftskritisch Interessierte, "TELEPOLIS"-Stammleser
     

Zusatzmaterial

Inhaltsverzeichnis (PDF)
Kapitel 2 (PDF)
Vorwort (PDF)
  

Autor / Autorin

Peter Bürger ist Theologe und Publizist. Nach einem Buch über den kritischen Vietnamfilm hat er 2005 seine Studie »Kino der Angst – Terror, Krieg und Staatskunst aus Hollywood« vorgelegt, die im letzten Jahr mit dem Bertha-von Suttner-Preis in der Kategorie »Film und Medien« ausgezeichnet worden ist.


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