• Linux-Treiber entwickeln

Jürgen Quade / Eva-Katharina Kunst

Linux-Treiber entwickeln

Eine systematische Einführung in die Gerätetreiber- und Kernelprogrammierung - jetzt auch für Raspberry Pi

4., aktualisierte und erweiterte Auflage
Oktober 2015, 688 Seiten, gebunden
dpunkt.verlag
ISBN Print: 978-3-86490-288-8
ISBN PDF: 978-3-86491-755-4
ISBN ePub: 978-3-86491-756-1
ISBN Mobi: 978-3-86491-757-8

Buch
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Beschreibung

Dieses Buch bietet eine systematische Einführung in die Kernelprogrammierung und in die Entwicklung von Gerätetreibern unter Linux - angefangen bei den Grundlagen bis hin zu speziellen Treibern und Techniken.

Die innerhalb des Kernels nutzbaren Technologien werden umfassend vermittelt und mit vielen wiederverwertbaren Codebeispielen illustriert.
Behandelt werden unter anderem:

  • die Architektur des Linux-Betriebssystems
  • die Programmierung von Tasklets, Kernel-Threads, Workqueues und hochauflösenden Timern
  • die Sicherung kritischer Abschnitte
  • effiziente Speicherverwaltung (Objekt-Caching)
  • die Systemintegration des Treibers (Proc-, Sysund Device-Filesystem)
  • das Kernel Build System
  • professionelle Hardwareanbindung für den Raspberry Pi
  • Green-Computing (Stromsparmodi)
  • Realzeitaspekte
  • spezielle Treiber (u.a. GPIO, I2C, PCI, USB, Blockgeräte)

Hilfreich für die praktische Arbeit sind außerdem Programmiertricks erfahrener Kernelhacker, Code Templates als Ausgangspunkt für eigene Entwicklungen, ein eigenes Kapitel zum Entwurf guter und
performanter Treiber sowie ein Anhang mit detaillierten Beschreibungen von mehr als 700 internen Kernelfunktionen.

Das Buch richtet sich an Entwickler, Kernelhacker und Linux-Interessierte mit guten Programmierkenntnissen in der Sprache C. Einsteiger in Kernelprogrammierung, in Treiberentwicklung (und in Linux) erhalten eine praxisorientierte Einführung in das Thema. Profis, wie Entwickler eingebetteter Systeme, werden es auch als wertvolles Nachschlagewerk für die tägliche Arbeit einsetzen.

Die 4. Auflage ist durchgehend auf den Stand des Kernels 4 aktualisiert worden. Ergänzt wurden Themen wie Cross-Entwicklung, Device Tree, GPIO, I2C und SPI sowie die Kernelcode-Entwicklung für eingebettete Systeme, insbesondere für den Raspberry Pi.

 

Zielgruppe

  • Entwickler
    (Hard- und Software)
  • Studenten
 

Leseproben

 

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Website zum Buch

   

Autor / Autorin

Jürgen Quade studierte Elektrotechnik an der TU München. Danach arbeitete er dort als Assistent am Lehrstuhl für Prozessrechner (heute Lehrstuhl für Realzeit-Computersysteme), promovierte und wechselte später in die Industrie, wo er im Bereich Prozessautomatisierung bei der Softing AG tätig war. Heute ist Jürgen Quade Professor an der Hochschule Niederrhein, wo er u.a. das Labor für Echtzeitsysteme betreut. Seine Schwerpunkte sind Echtzeitsysteme, Embedded Linux, Rechner- und Netzwerksicherheit sowie Open Source.

Eva-Katharina Kunst studierte Kommunikationswissenschaft an der LMU München sowie Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule München. Sie ist freiberuflich tätig als Journalistin. IhreArbeitsgebiete sind Open Source, Linux und Knowledge Management.

Rezensionen

"Alles in allem ein hochinteressantes Buch für jeden, der sich mit der Materie näher beschäftigen will und noch kein ausgefeilter Kernelhacker ist. Ein paar Grundkenntnisse über die C-Programmierung sind allerdings notwendig. Aber ohne dieses Wissen wird kaum jemand sich so ein Buch durchlesen. Ferner sollte der Leser auch ein grobes Verständnis zur Funktionsweise eines Kernels haben, auch wenn vieles dazu im Buch erklärt wird." (Linux User Group Erding)
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"Linux-Treiber entwickeln ist ein Buch, wie es sich der zielorientierte Entwickler wünscht: Nah an der Sache und dennoch nicht zu nah dran um den Überblick zu verlieren. Wer Treiber zu Linux entwickeln will, kann viele Wege gehen. Der kürzeste und sicherste Weg folgt Jürgen Quade und Eva-Katharina Kunst." (Amazon.de-Redaktion, Februar 2005, zur 1. Auflage )
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"... kein Buch für den Nachttisch ... . Wer sich aber ernsthaft mit der Integration neuer Geräte in den Kernel auseinandersetzen muss, kommt an diesem Werk nicht vorbei." (c´t 2011, Heft 19)


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