HMD 227, 39. Jahrgang, Oktober 2002

Performance Measurement

Software Performance Engineering

Informationsflüsse zwischen Betreiber- und Entwicklerseite

Andreas Schmietendorf, Reiner Dumke

Zusammenfassung

Die Effizienz von Geschäftsprozessen im Sinne von Antwortzeit und Durchsatz einzelner Elementarfunktionen bis hin zu Prozessdurchlaufzeiten entscheiden heute maßgeblich über die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Derartige Geschäftsprozesse werden häufig durch eine Vielzahl von Informationssystemen unterstützt, die z.B. für die Kundenverwaltung, Auftragsbearbeitung oder zunehmend auch für einen internetbasierten Handel (E-Commerce) eingesetzt werden. Solche Art von Informationssystemen, die sich direkt auf die Wert-schöpfungskette eines Unternehmens auswirken, erfordern die Berücksichtigung des Performance-Verhaltens über den gesamten Life-Cycle eines Informationssystems. Das wiederum erfordert, dass auch die Softwareentwicklung auf Metriken, welche das betriebliche Leistungsverhalten von Informationssystemen beschreiben, zugreifen können. Diese Daten sind eine wesentliche Voraussetzung für die Etablierung eines Software-Performance-Engineering-Prozesses. Der vorliegende Artikel soll einen kurzen Einblick in die Bedürfnisse der Softwareentwicklung hinsichtlich benötigter Performance-relevanter Aussagen geben.

Inhaltsübersicht

  1. Einleitung
  2. Einordnung und Ziele des Software Performance Engineering
  3. Aufstellen und Lösen von Performance-Modellen
  4. Verallgemeinerung des Bedarfs an Modellvariablen
  5. Performance- und Software-Metriken
  6. Weiterentwicklung
  7. Literatur

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