HMD 231, 40. Jahrgang, Juni 2003

Neue Konzepte in der Softwareentwicklung

Quo vadis Komponentensysteme? Von Modulen zu grauen Komponenten

Uwe Aßmann, Rainer Neumann

Zusammenfassung

Die steigende Komplexität von Anwendungen zwingt die Forschung zur Entwicklung immer neuer Techniken zur Erstellung flexibler Bausteine, die sich leicht an sich ändernde Anforderungen anpassen lassen und zugleich mit der Größe der zu entwickelnden Systeme skalieren. Dieser Artikel stellt den Wandel von den frühen Modularisierungstechniken über objektorientierte Systeme und Komponentensystemen hin zu Aspektsystemen dar. Dabei wird gezeigt, wie sich die Sichtweisen auf Schnittstellen und das Zusammensetzen von Bausteinen ändern, wobei die Aspekte Adaption und Kopplung gegenüber dem rein funktionalen Aspekt immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Inhaltsübersicht

  1. Von der Programmierung zur Komposition
  2. Systeme mit schwarzen Kästen
    1. Modulare Systeme
    2. Objektorientierte Systeme
    3. Klassische Komponentensysteme
    4. Schwarze Kästen zusammengefasst
  3. Systeme mit grauen Kästen
    1. Sichten- und Aspektsysteme
      1. Sichtensysteme
      2. Aspektsysteme
    2. Kompositionssysteme - invasive Komposition
  4. Was bringen graue Komponenten?
  5. Literatur

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