HMD 237, 41. Jahrgang, Juni 2004

IT-Servicemanagement

Konfigurationsmanagement - das Bindeglied der IT-Prozesse

Karol Frühauf, Gerald Linhofer

Zusammenfassung

Konfigurationsmanagement als Bindeglied der IT-Prozesse unterstützt im Kontext des IT-Betriebs sowohl das Bereitstellen der Dienste als auch das Betreiben der Lösungen. Der Beitrag beschreibt dies mit Hilfe der IT- Infrastruktur und macht die zentrale Rolle des Konfigurationsmanagements für die Prozesse, die sich mit dem Verändern der produktiven Konfiguration der Lösung(en) beschäftigen, deutlich. Das in diesem Beitrag vorgestellte Prozessverständnis wird mit dem BS15000/ITIL und dem MITO- Reifegradmodell verglichen. Außerdem wird auf den Unterschied zwischen Konfigurationsmanagement für Hardware und Software sowie zwischen Entwicklung und Betrieb eingegangen und die zentralen Konzepte des Konfigurationsmanagements werden kurz behandelt.

Inhaltsübersicht

  1. Einleitung
  2. Konfigurationsmanagement im Kontext
    1. Dienstleistung (Service) und Lösung (Solution)
    2. Konfiguration ändern
    3. Vom Anliegen zu seiner Erledigung
  3. Das Wesen des Konfigurationsmanagements
    1. Zielsetzung und Definition
    2. Objekte unter Kontrolle von Konfigurationsmanagement
    3. Vom Konfigurationsmanagement verwaltete Beziehungen
    4. Aufgaben des Konfigurationsmanagements
    5. Konfigurationsmanagement von Hardware versus Software
    6. Konfigurationsmanagement im Betrieb versus Entwicklung
  4. Vergleich von Modellen
  5. Schlussfolgerungen
  6. Literatur