HMD 246, 42. Jahrgang, Dezember 2005

Wissensmanagement

Anwendung von Wissenslandkarten im Wissensmanagementprozess

Heidi Schuhbauer, Jörg Schwinghammer

Zusammenfassung

Mit Hilfe von Wissenslandkarten lassen sich Wissensträger, Wissensbestände, Wissensprozesse und Wissensstrukturen darstellen. Die Wissenslandkarten enthalten selbst kein Wissen, sondern dienen als Wegweiser zum Wissen. Sie unterstützen bei der Informationssuche. Durch den Visualisierungseffekt lassen sich Wissensdefizite und drohende Wissensverluste gut erkennen. Vorgestellt werden die Wissensträgerkarte, die Wissensmatrix, die Wissenstopographie, die Wissensquellenkarte, die Wissensbestandskarte, die geografische Wissenskarte, die Wissensanwendungskarte, die Wissenskompetenzkarte, das Wissensflussdiagramm, die Wissensentwicklungskarte, die Wissensstrukturkarte und die Wissensbeschaffungskarte. In der Praxis bietet sich eine webbasierte Anwendung zur Darstellung von Wissenslandkarten speziell für die Bereiche Dateneingabe, Datenabruf und Administration an.

Inhaltsübersicht

  1. Wissenslandkarten als ein Instrument des Wissensmanagements
    1. Wissenslandkarten im Prozess des Wissensmanagements
    2. Nutzen der Wissenslandkarten für ein Unternehmen
  2. Typologien von Wissenslandkarten
    1. Wissen identifizieren - Wissensträger visualisieren
    2. Wissen lokalisieren - Wissensbestände visualisieren
    3. Wissen anwenden - Wissensprozesse visualisieren
    4. Wissen erwerben - Wissensstrukturen visualisieren
    5. Wissensbeschaffungskarten
  3. Ein Praxisbeispiel: Webbasierte Umsetzung zur dynamischen Erzeugung von Wissenslandkarten
    1. Anforderungen und Rahmenbedingungen
    2. Der Bereich Dateneingabe
    3. Der Bereich Datenabruf
    4. Der Bereich Administration
  4. Schwierigkeiten bei der Anwendung von Wissenslandkarten
  5. Literatur

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