HMD 248, 43. Jahrgang, April 2006

Kosten & Nutzen von IT-Sicherheit

Trends im Requirements Management

Christof Ebert

Zusammenfassung

Requirements Management (RM) ist eine lebendige und sich schnell entwickelnde Disziplin. Sie reicht weit über die Informatik oder Softwaretechnik hinaus und hat einen stark interdisziplinären Charakter. Dieser Beitrag zeigt auf, welche Bereiche im Requirements Management zukünftig eine wachsende Bedeutung erfahren. Er weist insbesondere auf Themen hin, in denen noch weitere Arbeit nötig ist, sowohl aus Sicht der Forschung als auch (und insbesondere) bei der Umsetzung von Forschungsergebnissen in die praktische Projektarbeit. Er zeigt, dass Requirements Management diejenige Disziplin innerhalb der Software- und Systemtechnik ist, die den gesamten Lebenszyklus zusammenhält. Dieser Artikel basiert auf einem Kapitel im neu erschienenen Buch "Systematisches Requirements Management - Anforderungen ermitteln, spezifizieren, analysieren und verfolgen", das vom gleichen Autor 2005 im dpunkt.verlag erschienen ist [Ebert 2005].

Inhaltsübersicht

  1. Anforderungen und Requirements Management
  2. Wo stehen wir im Requirements Management?
  3. Wohin führt der Weg?
    1. Mode
    2. Individualisierung
    3. Dienstleistungen
    4. Globalisierung und Industrialisierung
    5. Wertorientierung und Wiederverwendung
    6. Sicherheit
  4. Was bedeutet das für das Requirements Management?
    1. Qualität beginnt im RM
    2. RM ist Systems Engineering
    3. RM ist wertorientiert
    4. Anforderungen werden im Kontext evaluiert
    5. Unsicherheiten kennen und behandeln
    6. Änderungen im Projekt vorhersagen
    7. Entscheidungsunterstützung im RM
    8. Wissensmanagement bei Anforderungen
  5. Ein konstruktiver Ausblick
  6. Literatur