HMD 249, 43. Jahrgang, Juni 2006

Product Lifecycle Management

Product-Lifecycle-Management: Informationsdrehscheibe für den Produktlebenszyklus

Robert Zetzl, Vanessa Käuper

Zusammenfassung

Unternehmensübergreifende Zusammenarbeit ist für die heute geforderte globale Wertschöpfung eine wichtige Voraussetzung. In diesem Zusammenhang gewinnt Product-Lifecycle-Management (PLM) mit einer weltweit zugänglichen, einheitlichen und stets aktuellen Datenbasis zunehmend an Bedeutung. PLM-Lösungen werden zum zentralen Element für die Produktinnovation und für die gesamte Prozessinfrastruktur von der Produktentwicklung über die Herstellung bis hin zum After-Sales-Service. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit heutigen und zukünftigen Konzepten für PLM aus Sicht zweier Dienstleister und stellt Beispiele vor, wie PLM bereits heute in Unternehmen realisiert ist.

Inhaltsübersicht

  1. Vom Product-Data-Management (PDM) zum Product-Lifecycle-Management (PLM)
  2. PLM als Treiber bei der Umsetzung von Innovationen
  3. PLM unterstützt die Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette Engineering-to-Service
  4. Produkthaftung: Kein neues Thema, aber mit PLM besser beherrschbar
  5. Praxisbeispiele für PLM-Lösungen
    1. PLM in der Wertschöpfungskette bei Océ Printing Systems
    2. "Common Product Data Management" bei Siemens Power Generation
    3. Deutsche Steinkohle AG: Lifecycle Data Management mit SAP-Integration
  6. Ausblick
  7. Literatur