HMD 250, 43. Jahrgang, August 2006

IT-Governance

RFID und Datenschutz: Technische Ansätze zur Wahrung der Privatsphäre bei Smart Labels

Sasan Safai

Zusammenfassung

Für einen Überblick über mögliche technische Lösungsansätze zur Verbesserung der Privatsphäre im Zusammenhang mit Smart Labels müssen zunächst die Gefahren betrachtet werden, die durch die allgegenwärtige Verwendung von RFID-Technologie entstehen können. Das Augenmerk sollte vor allem auf die Vorgehensweisen gerichtet werden, aus denen eine Verletzung der Privatsphäre, im Besonderen die Erstellung von Kunden- oder Bewegungsprofilen, abgeleitet werden kann.

Eingebettet in ein Kommunikationsmodell können dann die aktuellen technischen Ansätze betrachtet werden, die vor Missbrauch der RFID-Technologie schützen sollen. Vor- und Nachteile dieser Ansätze leiten sich aus möglichen Modifizierungen ab. Ob eine Umsetzung dieser teilweise sehr neuen Forschungsergebnisse in der Praxis kostengünstig möglich ist, muss noch abschließend betrachtet werden.

Inhaltsübersicht

  1. Einsatz von RFID-Systemen
  2. Systemkomponenten
  3. Profile und ihre Gefahren für die Privatsphäre
  4. Konzepte zur Sicherstellung des Datenschutzes für den Endkunden
    1. Physikalische Schicht (Bitübertragungsschicht)
    2. Kommunikationsschicht
    3. Anwendungsschicht
  5. Abschließende Bewertung und Ausblick
  6. Literatur