HMD 254, 44. Jahrgang, April 2007

IT-Controlling

Herausgeber: Martin Kütz, Andreas Meier

Produktorientierte IT-Leistungs-verrechnung bei der K+S Gruppe

Hinrich Schröder, Ralf Kesten, Thomas Hartwich

Zusammenfassung

Die Bündelung von IT-Leistungen zu Produkten, die den Kunden angeboten und in Rechnung gestellt werden, gilt zunehmend nicht nur für extern agierende Service-Provider, sondern auch für konzerninterne IT-Dienstleister als probates Mittel der Leistungsverrechnung. Neben der Gewährleistung von Verursachergerechtigkeit, Kostentransparenz und Steigerung des Kostenbewusstseins bei den Beteiligten lässt sich auf diese Weise vor allem auch der Gedanke der Kundenorientierung in der IT umsetzen. Voraussetzung dafür sind zumeist organisatorische Veränderungen und Erweiterungen des Aufgabenspektrums. Die Bildung anforderungsgerechter und akzeptierter Produkte, die Kalkulation und Verhandlung von Preisen oder die flexible Anpassung der Kapazitäten an die Kundenwünsche stellen wesentliche neue Aufgaben dar, die zu bewältigen sind, um den Anforderungen an Professionalität und Serviceorientierung gerecht zu werden.

Inhaltsübersicht

  1. Einflussfaktoren und Ziele bei der Gestaltung der IT-Leistungsverrechnung
  2. Verfahren der IT-Leistungsverrechnung
    1. Umlageverfahren
    2. Direkte Leistungsverrechnung
    3. Prozessorientierte Leistungsverrechnung
    4. Produktorientierte Leistungsverrechnung
  3. Produktorientierte IT-Leistungsverrechnung bei der K+S AG
    1. Kostenstellenstruktur
    2. Profitcenter-Grundstruktur
    3. Produktbildung und Preiskalkulation
  4. Erfahrungswerte und Ausblick
  5. Literatur