HMD 255, 44. Jahrgang, Juni 2007

Web 2.0

Herausgeber: Astrid Beck, Michael Mörike, Heinz Sauerburger

Mashups - Motivation, Organisation und Geschäftsmodelle

Patrick Holz

Zusammenfassung

Im Rahmen der wissenschaftlichen Betrachtung von Informationssystemen wurde gezeigt, dass bloße Daten noch keine Information und Informationen noch kein Wissen darstellen. Sowohl für Privatanwender als auch für Unternehmen gilt: An interessanten Daten mangelt es selten - Mashups können nun dazu dienen, Daten aus verschiedenen Quellen zu zusammenhängenden und strukturierten Informationen zu verknüpfen. Mit ansprechender und schneller Benutzerführung helfen sie dem Anwender schließlich, diese Informationen in Wissen umzusetzen. Mashups haben längst das Image einer bloßen Spielerei aus dem großen Fundus des Web 2.0-Hypes abgelegt. Man beginnt zu erkennen, dass sich durch geschickte und innovative Verknüpfung bestehender Dienste neue Ideen und sogar Geschäftsmodelle mit deutlich verringertem Aufwand umsetzen lassen.

Inhaltsübersicht

  1. Was sind Mashups?
  2. Überblick über den Mashup-Markt
  3. Organisation und Geschäftsmodell
  4. Technische und rechtliche Hürden
  5. Back to Business
  6. Architektur
  7. Ausblick und Möglichkeiten
  8. Literatur