HMD 256, 44. Jahrgang, August 2007

IT-Industrialisierung

Herausgeber: Hans-Peter Fröschle, Susanne Strahringer

Softwareindustrialisierung durch Komponentenorientierung und Arbeitsteilung

Tobias Grollius, Jörg Lonthoff, Erich Ortner

Zusammenfassung

Die zweite industrielle Revolution hat den Bereich Software erreicht, sowohl was den Gebrauch als auch was die Entwicklung von Anwendungssystemen angeht. Dabei stellen die Arbeitsteilung und die Komponentenorientierung die Schlüsselfaktoren der sogenannten "globalen Softwareindustrialisierung" dar. Eine grundlegende Arbeitsteilung ist die Trennung von Spezifizierung (Modellierung) und Implementierung (Programmierung). Mit dem Anwendungsmanagement wird eine notwendige Organisation der Aufgaben im Zuge der industriellen komponentenorientierten Anwendungssystementwicklung diskutiert, die selbst wiederum arbeitsteilig i.S. einer Industrialisierung erfolgt. Dabei umfasst das Anwendungs- management den gesamten Lebenszyklus komponentenbasierter Anwendungssysteme. Im Aufgabenfeld des externen Anwendungsmanagements wurden Erfahrungen anhand des Prototyps "mobiCOMP" gesammelt.

Inhaltsübersicht

  1. Von der Hardware- zur Softwareindustrialisierung
  2. Lebenszyklus komponentenbasierter Anwendungssysteme
  3. Arbeitsteilige Entwicklung von Softwarekomponenten
  4. Anwendungsmanagement
    1. Internes Anwendungsmanagement
    2. Externes Anwendungsmanagement
  5. Erfahrungen mit dem externen Anwendungsmanagement
  6. Internationalisierung der Arbeitsteilung
  7. Literatur