HMD 257, 44. Jahrgang, Oktober 2007

IT-Integration & Migration

Herausgeber: Knut Hildebrand

Migration zu serviceorientierten Architekturen - top-down oder bottom-up?

Oliver Höß, Anette Weisbecker, Thomas Specht, Jens Drawehn

Zusammenfassung

Das Paradigma der serviceorientierten Architekturen (SOA) verspricht eine bessere Unterstüt-zung bei der Entwicklung von flexiblen und an den Geschäftsprozessen orientierten IT-Systemen. Bei der Konzeption einer serviceorientierten Architektur ist die Identifikation und Definition von geeigneten Services eine der wesentlichen Herausforderungen. Meist wird zur Ableitung der Services ein Top-down-Ansatz, ausgehend von den zu unterstützenden Ge-schäftsprozessen, propagiert. In der Praxis kann jedoch nur äußerst selten von einer "grünen Wiese" ausgegangen werden. Stattdessen besteht die Aufgabe meist darin, eine vorhandene IT-Landschaft hin zu einer serviceorientierten Architektur zu migrieren. In diesem Fall muss der Top- down-Ansatz um ein Bottom-up-Vorgehen ergänzt werden, bei dem die weiter zu be-treibenden Altsysteme als Ausgangsbasis verwendet werden.

Inhaltsübersicht

  1. Ausgangssituation
  2. SOA im Kontext des Beitrags
  3. Vom Prozess zum Service - der Top-down-Ansatz
  4. Vom Altsystem zum Service - der Bottom-up-Ansatz
  5. Kombination der Ansätze
  6. Fazit und Ausblick
  7. Literatur