HMD 258, 44. Jahrgang, Dezember 2007

Enterprise Content Management

Herausgeber: Hans-Peter Fröschle, Siegfried Reich

Technologien und Trends für Wissensarbeit und Wissensmanagement

Siegfried Reich, Wernher Behrendt

Zusammenfassung

Sowohl Menge als auch Vielfalt der täglich in Unternehmen zu bearbeitenden Inhalte sind ständig im Steigen begriffen. Zusätzlich fließen über immer mehr Kanäle Informationen in unterschiedlichste Unternehmensprozesse ein und müssen möglichst automatisiert weiterverarbeitet werden und über verschiedene Kanäle auch wieder verteilt werden. Unterschiedlichste Technologien wie ERP-Systeme, Workflow-Systeme, CMS- und Web-Publishing-Systeme treten nun an, Wissensarbeiter in der Abwicklung betrieblicher Prozesse zu unterstützen. Enterprise Content Management (ECM) ist ein Sammelbegriff für diese Konvergenz der Ziele bei gleichzeitiger Heterogenität der Ausgangsbedingungen. ECM ist dabei nicht nur als technisches, sondern in hohem Maße auch als konzeptionelles Phänomen der Inhalts- und Wissensverarbeitung zu verstehen. Zukünftig werden die daraus resultierenden Anforderungen ECM in Richtung "Cross Enterprise Content Management" bzw. "Open Enterprise Content Management" treiben.

Inhaltsübersicht

  1. Ausgangspunkt - offene Märkte und geschlossene Systeme
  2. Die historische Entwicklung verursacht eine heterogene Technologielandschaft
  3. Was ist ECM und woran erkennt man es?
    1. Abstimmung von Inhalten, Arbeitsprozessen und Zusammenarbeitsmodellen zur Steigerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
    2. Funktionale Komponenten von ECM
  4. Zusammenspiel von ECM-Komponenten in einer Architektur
  5. Trends - Web 2.0, Semantik, Wiederverwertung, Kundeneinbindung
  6. Literatur