HMD 259, 45. Jahrgang, Februar 2008

Customer & Supplier Relationship Management

Herausgeber: Stefan Koch, Susanne Strahringer

Gender Mainstreaming in der Wirtschaftsinformatik

Claudia Thonabauer, Daniela Mayr

Zusammenfassung

Gute Wirtschaftsinformatiker(innen) zu finden und zu binden ist für viele Unternehmen aufgrund des momentanen Fachkräftemangels von zentraler Bedeutung. Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auf Studentinnen gelegt werden, deren Anteil sich im Fach Wirtschaftsinformatik in den letzten Jahren eher rückläufig entwickelt hat. Die Untersuchung zeigt zudem, dass Studentinnen andere Studienschwerpunkte favorisieren und sich beispielsweise auch im Bewerbungsprozess anders verhalten. Aufbauend auf diesen Ergebnissen werden Gender-Mainstreaming-Grundsätze vorgestellt (zur Begriffsdefinition siehe Kasten in Kapitel 1), deren Ziele die Erhöhung der Anzahl an Bewerbungen auf eine ausgeschriebene Stelle, die positive Beeinflussung von Karriereplanungen und - verläufen sowie die Erhöhung der Personalbindung an das Unternehmen sind.

Inhaltsübersicht

  1. Aktuelle Ausgangssituation
  2. Untersuchungsdesign
  3. Wirtschaftsinformatiker(innen) an deutschsprachigen Universitäten
    1. Geschlechteranteile Studierende und Absolvent(inn)en
    2. Studienschwerpunkte
    3. Geschlechteranteile auf den einzelnen Qualifikationsstufen
    4. Bewerbungsverhalten
    5. (Zusatz-)Qualifikationen
  4. Grundsätze für Gender Mainstreaming
    1. In Hochschulen
    2. In Unternehmen
  5. Literatur