HMD 261, 45. Jahrgang, Juni 2008

Webbasierte Geschäftsmodelle

Herausgeber: Josephine Hofmann, Andreas Meier

Geschäftsmodelle im Web 2.0

Erscheinungsformen, Ausgestaltung und Erfolgsfaktoren

Bernd W. Wirtz, Sebastian Ullrich

Zusammenfassung

Das Web 2.0 hat seit 2005 die Internetökonomie revolutioniert, wodurch eine Vielzahl von Geschäftsmodellvarianten hervorgebracht wurde. Der vorliegende Beitrag liefert eine systematische Analyse von betriebswirtschaftlichen Aktivitäten im Web 2.0, um die hoch relevante Frage der Erlöserwirtschaftung im Web 2.0 genauer zu untersuchen. In diesem Zusammenhang wird vorab der Begriff Web 2.0 definiert, um dann anhand klassischer Klassifikationsmodelle die Web 2.0-Aktivitäten strukturiert zu prüfen und Web 2.0-typische Besonderheiten zu spezifizieren. Bei der Analyse der einzelnen Geschäftsmodelle hat sich gezeigt, dass den Nutzern vor allem beim Beschaffungsmodell eine besondere Bedeutung zukommt, um Erlöse im Web 2.0 zu generieren. Dabei fokussiert die überwiegende Anzahl der Anbieter auf indirekte, transaktionsunabhängige Erlösmodelle, die mit steigender Zahl der integrierten und aktiven Nutzer ertragreicher werden. Es kann festgehalten werden, dass die Nutzer im Web 2.0 die Macht haben - auch bei den betriebswirtschaftlichen Aktivitäten der Web 2.0-Unternehmen.

Inhaltsübersicht

  1. Ausgangssituation
  2. Das Web 2.0
    1. Entwicklung des Web 2.0
    2. Definition des Web 2.0
  3. Webbasierte Geschäftsmodelle
    1. Synopse der Geschäftsmodelle im Web 2.0
    2. Ausgewählte Geschäftsmodelle im Web 2.0
  4. Fazit und Ausblick
  5. Literatur