HMD 261, 45. Jahrgang, Juni 2008

Webbasierte Geschäftsmodelle

Herausgeber: Josephine Hofmann, Andreas Meier

Webbasiertes Blended Learning in der beruflichen Bildung

Jürgen Jarosch

Zusammenfassung

Ein Rückblick auf die Entwicklung der Geschäftsmodelle für eLearning bzw. Blended Learning zeigt, dass diesen vor rund 10 Jahren ein Siegeszug durch die Lernwelt prophezeit worden war. Da eLearning zwar aus Sicht der Lerner als effizient galt, es sich für die Anbieter aufgrund der hohen Erstellungs- und Durchführungskosten jedoch als nicht rentabel erwies, trat dieser zunächst nicht ein. Erst mit der Einführung webbasierter Blended-Learning-Angebote kamen Geschäftsmodelle zum Tragen, die beide Seiten - Lernende und Anbieter - zufriedenstellen. Als entscheidende Erfolgskriterien für am Markt erfolgreiche Geschäftsmodelle erweisen sich Flexibilität beim Lernen bezüglich Ort und Zeit sowie Lerninhalte, die über praxisgerechte Autorentools effizient erstellt sowie nach Umfang und Lernunterstützung lernerspezifisch angeboten werden können. Der Beitrag zeigt anhand aktueller Beispiele die Anforderungen an tragfähige Geschäftsmodelle auf.

Inhaltsübersicht

  1. Entwicklung webbasierter Bildungsangebote in der beruflichen Bildung
  2. Einordnung des webbasierten Lernens
  3. Anforderungen an tragfähige Geschäftsmodelle
    1. Aus Sicht der Anbieter
    2. Aus übergeordneter Sicht
  4. Ausgewählte Geschäftsmodelle
    1. Blended Learning in der Ausbildung: ueba.elkonet.de
    2. Blended Learning in der Weiterbildung: Gebäudeenergieberater
  5. Künftige Anforderungen an Geschäftsmodelle für webbasiertes Blended Learning
  6. Literatur