HMD 264, 45. Jahrgang, Dezember 2008

Wertorientiertes IT-Servicemanagement

Herausgeber: Hans-Peter Fröschle, Rüdiger Zarnekow

Ungenutzte Potenziale in der IT-Leistungsverrechnung

Christiane Mauch

Zusammenfassung

Leistungserstellungsprozesse, insbesondere IT-Leistungsverrechnungsprozesse, die Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Beeinflussbarkeit seitens der Fachabteilung ermöglichen, sind in deutschen Unternehmen noch lange nicht flächendeckend umgesetzt, wie die Ergebnisse einer empirischen Studie der TU München zeigen. Dies war Anlass, im Rahmen eines Arbeitskreises gemeinsam mit einem Pilotunternehmen ein Konzept für eine effiziente Leistungsverrechnung zu entwickeln. Zwei Jahre nach der Implementierung zeigt sich eine überwiegend positive Bilanz. Als zentraler Erfolgsfaktor hat sich dabei herauskristallisiert, ob das Unternehmen fähig ist, den optimalen Grad zwischen Detaillierung und Transparenz einerseits und entsprechendem Aufwand andererseits zu finden und zu implementieren.

Inhaltsübersicht

  1. Vernachlässigte Prozesse in der IT-Leistungserstellung
  2. Studie zum Status quo 2005 in deutschen Unternehmen
  3. Konzept zur IT-Leistungsverrechnung
    1. Fallstudie
    2. Sollkonzept IT-Leistungsverrechnung
    3. Leistungsklassen und Leistungskatalog
    4. IT-Produkte und IT-Produktkatalog
    5. Verrechnung der Leistungen zu Produkten
  4. Erfahrungen, Nutzen und Grenzen
    1. Erfahrungen und Nutzen
    2. Grenzen des Vorgehens
  5. Literatur