HMD 265, 46. Jahrgang, Februar 2009

eGovernment

Herausgeber: Josephine Hofmann, Siegfried Reich

Elektronische Abstimmungen und Wahlen

Andreas Meier

Zusammenfassung

Bei elektronischen Abstimmungen und Wahlen gibt es eine Vielzahl von Lösungen, wobei orts- und zeitunabhängige Optionen via Internet im Vordergrund stehen. Im Beitrag werden die Teilprozesse für Abstimmungen (eVoting) und Wahlen (eElection) im Detail erläutert. Die Identifikation und Authentifikation des Wählers erfolgt in der Phase der Registrierung, in einer zweiten Phase muss die elektronische Stimmabgabe für Abstimmungen und Wahlen anonym erfolgen. Danach gelangen mehrdimensionale Visualisierungstechniken zur Darstellung der Abstimmungs- und Wahlergebnisse zur Anwendung (ePosting). Das politische und kulturelle Gedächtnis (Public Memory), im eGovernment auf Portalen und mit digitalen Archiven realisiert, erweitert die Optionen einer Informations- und Wissensgesellschaft und lässt ein demokratisches Politcontrolling zu.

Inhaltsübersicht

  1. Zur Vielfalt elektronischer Abstimmungen und Wahlen
  2. Prozessschritte für eVoting und eElection
  3. Funktionsweise anonymer Abstimmungen und Wahlen
  4. Analyse und Visualisierung mehrdimensionaler Wahlergebnisse
  5. Schritte zum Public Memory
  6. Literatur