HMD 265, 46. Jahrgang, Februar 2009

eGovernment

Herausgeber: Josephine Hofmann, Siegfried Reich

Nicht funktionale Anforderungen bei der Inbetriebnahme von Anwendungen

Georg Disterer, Matthias Rose

Zusammenfassung

In der Vergangenheit wurde der Fokus bei der Entwicklung von Anwendungen in der Anforderungsanalyse stark auf funktionale Anforderungen gelegt. Nicht funktionale Anforderungen wurden zu spät identifiziert, teilweise übergangen und im Entwurf und bei der Entwicklung von Anwendungen nicht hinreichend berücksichtigt. Mitarbeiter des IT-Betriebs konnten ihre Anforderungen an Anwendungen nicht ausreichend in die Entwicklung einbringen.

Dies liegt auch daran, dass nicht funktionale Anforderungen schwer zu identifizieren, zu spezifizieren und zu erfüllen sind. Daher ist für eine reibungslose Inbetriebnahme von Anwendungen die Handhabung nicht funktionaler Anforderungen zu verbessern. Ein entsprechender Prozess für die Überleitung von Anwendungen in den Betrieb systematisiert die frühzeitige Identifizierung und Erfüllung nicht funktionaler Anforderungen und unterstützt damit die reibungslose Inbetriebnahme von Anwendungen.

Inhaltsübersicht

  1. Einleitung
  2. Systematisierung nicht funktionaler Anforderungen
    1. Systembetrieb
    2. Methoden
    3. Produkt
  3. Berücksichtigung nicht funktionaler Anforderungen bei der Entwicklung
  4. Ausblick
  5. Literatur