HMD 266, 46. Jahrgang, April 2009

Prozessmanagement

Herausgeber: Stefan Reinheimer

Business Process Maturity Model (BPMM): Konzeption, Anwendung und Nutzenpotenziale

Frank Hogrebe, Markus Nüttgens

Zusammenfassung

Reifegradmodelle zum Prozessmanagement ermöglichen insbesondere dem Management von Zielorganisationen strategische Aussagen zu Entwicklungsstand und -perspektiven. Sie unterstützen damit primär die Prozessverantwortlichen für ein unternehmensweites und -übergreifendes Geschäftsprozessmanagement, da diese in besonderem Maße mit Fragestellungen der Komplexitätsbeherrschung konfrontiert sind. Der Beitrag skizziert die Struktur und Inhalte des Business Process Maturity Model (BPMM), das zwischenzeitlich von der Object Management Group (OMG) als herstellerunabhängiger (Industrie-)Standard erarbeitet wurde und in einer ersten Version vorliegt. Aufgrund der strategischen Bedeutung und der pragmatischen Vorgehensweise bei der Entwicklung des Modells ist zukünftig eine hohe Nutzerakzeptanz zu erwarten, zumal das Outsourcing ganzer Geschäftsprozesse (Business Process Outsourcing) und die Notwendigkeit einer Standardisierung im Prozessmanagement an Bedeutung gewinnen.

Inhaltsübersicht

  1. Reifegradmodelle zum Prozessmanagement
  2. Business Process Maturity Model (BPMM)
    1. Prozessbereiche und Zielesystematik
    2. Verantwortlichkeiten
  3. Nutzenpotenziale von BPMM
  4. Literatur