HMD 267, 46. Jahrgang, Juni 2009

eCollaboration

Herausgeber: Kai Riemer, Susanne Strahringer

Ubiquitäre dokumentenzentrierte Echtzeitkollaboration

Daniel Schuster, Alexander Schill

Zusammenfassung

Der Arbeitsalltag moderner Wissensarbeiter ist von einem ständigen Wechsel zwischen mobilem und stationärem Zugriff auf die Arbeitsumgebung geprägt. Dabei wird der Wechsel zwischen verschiedenen Zugangsmodalitäten von existierenden Kollaborationssystemen bislang noch nicht ausreichend unterstützt. Wir haben deshalb in Zusammenarbeit mit einem Industriepartner untersucht, inwieweit sich Kollaborationsdienste realisieren lassen, die ein kontinuierliches Arbeiten mit wechselnden Zugangsmodalitäten ermöglichen. Der Fokus liegt dabei auf dokumentenzentrierter Echtzeitkollaboration, also dem gemeinsamen Betrachten, Diskutieren und Bearbeiten von Dokumenten in Echtzeit. Die aus mehreren Forschungsprojekten hervorgegangene Lösung ermöglicht den Zugang zu einem Kollaborationssystem mittels Software-Client, PDA-Client und Webbrowser sowie den nahtlosen Übergang zwischen diesen Modalitäten. Sie zeigt damit Perspektiven für eine bessere Integration von eCollaboration in den Arbeitsalltag des Wissensarbeiters auf.

Inhaltsübersicht

  1. Trend zur Echtzeitkollaboration
  2. Ein fiktives Kollaborationsszenario
  3. State-of-the-Art bisheriger Lösungsansätze
  4. Lösungsansatz
    1. Gesamtarchitektur
    2. Content Sharing Protocol
  5. Session-Handover
  6. Erfolgsfaktor Performance
  7. Von mobiler zu ubiquitärer Echtzeitkollaboration
  8. Literatur