HMD 272, 47. Jahrgang, April 2010

Materialwirtschaft & Produktion

Herausgeber: Knut Hildebrand, Stefan Meinhardt

Erfolgsfaktor Integration. Die Produktionsplanung im Zusammenhang betrachtet

Rüdiger Lohmann

Zusammenfassung

Supply Chain Management ist ein Schlagwort, das mehr und mehr Gestalt annimmt. Schaut man sich dabei nicht nur die "Spitzenreiter" an, so stellt man fest, dass in vielen Unternehmen die Durchgängigkeit der Wertschöpfungskette noch zu wünschen übrig lässt. Sucht man nach den Ursachen dafür, ist es unerlässlich, die betriebliche Planungskette von der Absatzplanung über die Disposition bis zur Fertigung - und der dazugehörigen EDV-Lösung, dem ERP-System (Enterprise Resource Planning) - genauer anzuschauen. Hier entdeckt man oft eine Reihe von Schwachstellen. Diese reichen von mangelhafter Stammdatenpflege, unzureichender Schulung bis hin zu immer noch gelebtem Bereichsdenken, gerade an der Schnittstelle zwischen Vertrieb und Produktion bzw. Logistik. Als Folge werden einige der Mängel zwar erkannt und auch "behandelt", da man aber oft nur versucht, Symptome zu kurieren, bleibt eine grundlegende Verbesserung meist aus. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer übergreifenden Betrachtung.

Inhaltsübersicht

  1. Supply Chain Management als Rahmen
  2. Istsituation in der Produktionsplanung
    1. Stammdatenqualität
    2. Qualifikation
    3. Nutzung der Methoden
  3. Rolle der Absatzplanung
  4. Integrierte Betrachtung
    1. Lösungsansätze aus dem Supply Chain Management
    2. Umsetzung der Lösungsansätze
    3. Ansätze für die Disposition
  5. Literatur