HMD 276, 47. Jahrgang, Dezember 2010

Geoweb

Herausgeber: Karl Rehrl, Siegfried Reich

Microblogging zur flexiblen Unterstützung von Ad-hoc-Prozessen

Martin Böhringer, Stefan Hauptmann, David Jentsch

Zusammenfassung

Ad-hoc-Prozesse stellen einen wichtigen Teil der Wertschöpfung in Unternehmen dar. Im Gegensatz zu standardisierten Abläufen existiert hierfür jedoch kaum eine effiziente Anwendungsunterstützung. Der vorliegende Beitrag evaluiert Microblogging, eine neue Anwendungskategorie der Social Software, als möglichen Lösungsansatz, um prozessbezogene Informationen und Abläufe flexibel abzubilden. Anhand des konkreten Anwendungsfelds der Logistik führt er in das Funktionsprinzip von Microblogging ein, demonstriert Einsatzpotenziale und diskutiert vorhandene Beispiele.

Inhaltsübersicht

  1. Von E-Mail und Telefon zum "Microblogging der Dinge"
  2. Ad-hoc-Prozesse in der Distributions- und Produktionslogistik
    1. Begriffsbestimmung
    2. Beispiel 1: Ad-hoc-Prozesse im Anlagenbau
    3. Beispiel 2: Ad-hoc-Prozesse in der Textilbranche
    4. Informationelle Herausforderungen
  3. Microblogging
  4. Unterstützung von Ad-hoc-Prozessen durch Microblogging
    1. Untersuchungsframework
    2. Informationsquellen
    3. Informationssenken
    4. Verknüpfung von Informationsquellen und -senken
  5. Praxisbeispiele
    1. Twitter
    2. Enterprise Microblogging
    3. Prototypisches Logistik-Microblogging
  6. Diskussion und zukünftige Herausforderungen
  7. Microblogging bietet Lösungsperspektiven
  8. Literatur