HMD 278, 48. Jahrgang, April 2011

Application Management

Herausgeber: Susanne Strahringer

Musterbasierte Anwendungsintegration

Am Beispiel der Schweizerischen Bundesbahnen

Thomas Goetz, Philippe Maurer

Zusammenfassung

Der Bahnbereich ist durch ein komplexes und vernetztes Geschäftsumfeld charakterisiert. Eine systematisch geführte Integrationsarchitektur ist infolgedessen absolut zentral. Integrationslösungen sind zu vereinheitlichen und nicht notwendige Abhängigkeiten zwischen Anwendungen wie Daten- und Funktionsredundanzen in der IT-Landschaft zu reduzieren. Unnötige Komplexität der IT-Landschaft wird so vermieden. Betriebs- und Investitionskosten können gesenkt und Betriebsrisiken minimiert werden. In der SBB (Schweizerische Bundesbahnen) ist die Integrationsarchitektur im Architekturprozess und den Architekturprinzipien verankert. Bei Architekturentscheidungen werden bewährte Lösungsstrukturen in Form von Integrationsmustern angewendet. Die Auswahl des geeigneten Musters erfolgt über eine eigens entwickelte Entscheidmatrix, die eine Mischung aus Pattern Matching und Nutzwertanalyse darstellt.

Inhaltsübersicht

  1. Integrationsarchitektur als zentrales Element der Unternehmensarchitektur
  2. Muster und Architekturprinzipien
  3. Herausforderungen im stark vernetzten Kontext der SBB
    1. Branche
    2. Konzern SBB
    3. Integrationsarchitektur bei der SBB
  4. Effiziente Wahl der optimalen Integrationslösung
    1. Vorgehen
    2. Die Entscheidmatrix
    3. Integrationsmuster
    4. Integrationsarchitektur als Teil der Architekturprozesse
  5. Anwendungsbeispiel "Business-to-Business-Integration"
  6. Erkenntnisse aus dem Aufbau der Integrationsarchitektur
  7. Literatur