HMD 279, 48. Jahrgang, Juni 2011

Stammdatenmanagement

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Editorial

Warum sind Stammdaten so wichtig? Ist es nicht selbstverständlich, dass jeder seine essenziellen Daten, ohne die keine Anwendung funktioniert, bestens organisiert und pflegt? - Ist es nicht! Stammdaten sind das Herz eines Informationssystems, und leider findet man dort die gleichen Symptome und Ursachen wie beim Menschen: Zu wenig Bewegung und Pflege, es tut ja nicht weh, kleine Fehler sind nicht sichtbar usw. Bis zum Infarkt, dem Stillstand der Prozesse. Damit es nicht so weit kommt, sind Vorsorge und ein gutes Management nötig.

Leider sind Klagen über schlechte Stammdaten weit verbreitet - und berechtigt! Bis heute sind den Herausgebern noch keine perfekt gepflegten Informationssysteme begegnet, und praktisch jeder kann ohne Mühe Beispiele für fehlerhafte Stammdaten nennen. Dies bedeutet aber auch: Stammdatenmanagement und Stammdatenqualität gehören unmittelbar zusammen und müssen gemeinsam implementiert werden. Das ist nicht die Hauptaufgabe der IT-Abteilung, sondern die Fachabteilung spielt dabei die erste Geige. Denn es zählen Inhalte und Organisation, nicht allein Technik. Die IT-Abteilung kann nur helfen und unterstützen - beim Prüfen, Messen und Auswerten. Viele Beiträge mit praxiserprobten Beispielen dazu enthält dieses HMD-Heft.

Nebenbei bemerkt ein kleines Stammdatenproblem des Herausgebers: Nach meinem Wechsel an die Hochschule Weihenstephan schickte der Verlag zunächst weiterhin treu meine Post an die Hochschule Darmstadt ... Ā»AdressdublettenĀ« nennen es die Profis.

Unser Dank geht an die Autoren, die stark beansprucht wurden, an Markus Grolik, der den passenden Cartoon zeichnete, an die Redaktion und an alle, die zum Gelingen beigetragen haben. Wir wüschen Ihnen viel Freude beim Lesen - und immer bessere Stammdaten!