HMD 281, 48. Jahrgang, Oktober 2011

IT-Sicherheit & Datenschutz

Herausgeber: Hans-Peter Fröschle

Konzeptuelle Modellierung im klinischen Umfeld

Martin Juhrisch, Hannes Schlieter, Gunnar Dietz

Zusammenfassung

Prozessmodelle finden im Gesundheitswesen Anwendung in der Dokumentation und Gestaltung der Ablauforganisation. Die Abstimmung der Modelle von Fachgesellschaften und Kliniken ist ein komplizierter, zeitaufwendiger Prozess, der nicht nur durch medizinisches, sondern auch durch organisatorisches und technisches Wissen bestimmt ist. Der Beitrag demonstriert die Nützlichkeit fachkonzeptueller Modelle für ein Management von Prozesslandschaften im klinischen Umfeld. Betriebswirtschaftliche Relevanz ergibt sich aus der beschleunigten Umsetzung der medizinischen Leitlinien in klinische Behandlungspfade.

Inhaltsübersicht

  1. Verschenkte Potenziale im klinischen Umfeld
  2. Zwischen Leitlinie und Behandlungspfad
    1. Medizinische Leitlinien
    2. Klinische Behandlungspfade
    3. Implementierung von Leitlinien
  3. Probleme konzeptueller Modellierung
  4. Lösungsmöglichkeit: der Description-Kit-Ansatz
  5. Anwendung des Description-Kit-Ansatzes
  6. Anwendungs- und Entwicklungsperspektiven
  7. Literatur