HMD 285, 49. Jahrgang, Juni 2012

IT im Mittelstand

Herausgeber: Knut Hildebrand

Business-to-Business-Integration in Wertschöpfungsnetzwerken

Dietmar Nedbal, Andreas Auinger, Wolfram Wöß

Zusammenfassung

Business-to-Business(B2B)-Integrationen erfordern eine strategische Ausrichtung und sollten auf Basis eines entsprechenden Vorgehensmodells durchgeführt werden. Ein solches Vorgehensmodell für die Umsetzung von Integrationsprojekten zwischen Unternehmen ist Gegenstand dieses Beitrags. Ein Praxisbeispiel zeigt sowohl die organisatorischen Herausforderungen als auch die technische Integration. Durch die strukturierte Vorgehensweise bei überbetrieblichen Integrationen auf unterschiedlichen Ebenen, d.h. von einer Integration auf Ebene der Daten bis zur überbetrieblichen Integration in Wertschöpfungsketten, bedeutet dies eine Optimierung von Waren- und Informationsflüssen zwischen den kooperierenden Unternehmen. Auf diese Weise entstehen moderne durch Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) gestützte, innovative und strategische Wertschöpfungsnetzwerke mit quantitativen und qualitativen Vorteilen für alle Netzwerkpartner.

Inhaltsübersicht

  1. Bedarf der Wirtschaft an Business-to-Business-Integrationen
  2. Vorgehensmodell zur Durchführung von Business-to-Business-Integrationen
  3. Praxisbeispiel
    1. Allgemeines zur Fallstudie "Büroprofi"
    2. Vorgehensweise bei der Business-to-Business-Integration
    3. Diskussion und Perspektiven für die Praxis
  4. Literatur