HMD 290, 50. Jahrgang, April 2013

Agilität in der IT

Herausgeber: Stefan Reinheimer, Peter Gluchowski

Die Bedeutung von Wireframes in der agilen Softwareentwicklung

Verena Berenbrink, Jörg Purucker, Thomas Bahlinger

Zusammenfassung

Klassische Vorgehensmodelle im Requirements Engineering, wie z. B. das Wasserfallmodell in Kombination mit Lasten- und Pflichtenhefterstellung haben zwei entscheidende Nachteile: Die Erstellung der Lasten- und Pflichtenhefte ist aufwendig und unflexibel, außerdem liegt der Schwerpunkt auf Dokumenten und der Kunde sieht erst sehr spät, wie sich die dokumentierten Anforderungen in der Software niederschlagen. Die Folge sind lange Entwicklungszeiten mit teuren Nacharbeiten und/oder unzufriedene Kunden. Im Folgenden wird anhand eines Projektbeispiels gezeigt, welche Chancen Wireframes in einem agilen Entwicklungsprozess bieten.

Inhaltsübersicht

  1. Frühzeitige Konzeption von Softwareoberflächen
    1. Agile Softwareentwicklung und Spezifikation
    2. Projektbeispiel
  2. Wireframes in der Anwendung
    1. Konzept
    2. Toolunterstützung
    3. Anwendung
  3. Wirksamkeit des Wireframings
  4. Literatur