HMD 290, 50. Jahrgang, April 2013

Agilität in der IT

Herausgeber: Stefan Reinheimer, Peter Gluchowski

BYOD - Bring Your Own Device

Georg Disterer, Carsten Kleiner

Zusammenfassung

Aktuelle Endgeräte wie Smartphones und Tablets sind komfortabel zu transportieren und bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten; im privaten Bereich ist ihr Einsatz daher populär. Auch der betriebliche Einsatz derartiger Geräte ist weit verbreitet. Doch wer will schon zwei Geräte, eines für den privaten und eines für den betrieblichen Einsatz? Als Lösung wird "dual use" propagiert: ein einziges Gerät für die private und betriebliche Nutzung. Daraus wird "Bring Your Own Device" (BYOD), wenn Benutzer ihre privaten Geräte für die betriebliche Nutzung einsetzen. Dies birgt für Unternehmen Chancen und Risiken. Das Spektrum möglicher technischer Ansätze für BYOD wird vorgestellt und diskutiert, um Entscheidungsunterstützung bei der Wahl eines geeigneten Ansatzes zu bieten.

Inhaltsübersicht

  1. Aufgabenstellung
  2. Chancen und Risiken von »Bring Your Own Device«
    1. Chancen
    2. Risiken
  3. Technische Lösungsansätze
    1. Virtueller Desktop
    2. Sitzungsvirtualisierung
    3. Webanwendung
    4. Anwendungsvirtualisierung
    5. Hybride Anwendung
    6. Native Anwendung
    7. Virtuelle Maschine
    8. Vergleich der Lösungsansätze
  4. Einführung von »Bring Your Own Device«
  5. Literatur