HMD 291, 50. Jahrgang, Juni 2013

IT für Smart Grids

Herausgeber: Josephine Hofmann, Carsten Felden

Serviceorientierte Architekturen für Smart Grids

René Blaschke, Stefan Suhrer, Dominik Engel

Zusammenfassung

Die Energiewende ist gesellschaftlicher und politischer Konsens. Damit sie gelingen kann, ist eine Modernisierung der Energienetze notwendig, die die Einspeisung dezentraler Erzeuger ermöglicht. Dazu sind detaillierte Informationen zum aktuellen Netzzustand erforderlich. Die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) bietet die Methoden, über die diese Informationen in Smart Grids zur Verfügung gestellt werden können. Das reibungslose Zusammenspiel dieser Methoden bedingt eine geeignete Architektur, die auch orthogonale Anforderungen wie Datenschutz und -sicherheit realisiert. Wir stellen eine serviceorientierte IKT-Architektur vor, die neben der Integration der notwendigen Datenquellen und -senken bewährte Design-Patterns, auch im Bereich Datenschutz und -sicherheit, einsetzt. Der praktische Nutzen dieser Architektur zeigt sich in realen Anwendungsfällen der Smart-Grids-Modellregion Salzburg.

Inhaltsübersicht

  1. IKT als Wirbelsäule für Smart Grids
  2. User Stories
  3. Grundbestandteile einer serviceorientierten Architektur für Smart Grids
  4. Konzeption einer serviceorientierten Architektur für Smart Grids
  5. Durchdachte Architekturen bewähren sich in der Praxis
  6. Literatur