HMD 292, 50. Jahrgang, August 2013

Geschäftsmodelle der IT-Industrie

Herausgeber: Susanne Strahringer

Prozessverbesserung im Kontext von Industrie 4.0 - ein Geschäftsmodellansatz für IT-Unternehmen

Uwe Wieland, Marco Fischer, Andreas Hilbert

Zusammenfassung

Im industriellen Umfeld macht das komplexe Zusammenspiel von Mensch-Maschine und Maschine-Maschine Prozessbeherrschung und Prozessverbesserung zu einer Herausforderung. Umfangreiche Prozessdatenbestände bergen das Potenzial, menschliches Erfahrungswissen um nicht triviale Zusammenhänge zwischen Einfluss- und Prozessergebnisgrößen zu erweitern. Neue Wertschöpfungsarchitekturen ermöglichen es, sowohl den Menschen als auch die historisierte Prozessdatenbasis einzubeziehen, um validierte Wirkungsbeziehungen für eine proaktive Prozesssteuerung und -überwachung zu erhalten.

Inhaltsübersicht

  1. Geschäftsmodellpotenzial für IT-Unternehmen - Industrie 4.0, Prozessdaten und der Mensch
  2. Six Sigma - Prozessanalyse im Status quo
    1. Geschäftsmodell "Six Sigma DMAIC"
    2. Ansatzpunkte und Potenziale in Bezug auf Industrie 4.0
  3. Six Sigma und Business Intelligence - die neue Wertschöpfungsarchitektur
    1. Identifikation von Einflussgrößen und kausalen Zusammenhängen
    2. Integration von Entscheidungs- und Prognosemodellen
    3. Entwicklung eines Process-Performance-Data-Warehouse
  4. Ertragsmodelle
    1. Ertragsmechanik "BI about Processes"
    2. Ertragsmechanik "BI in Processes"
  5. Fallbeispiel aus der diskreten Fertigung
  6. Literatur