HMD 293, 50. Jahrgang, Oktober 2013

Web Monitoring

Herausgeber: Andreas Meier, Marcel Blattner

Web 3.0 Monitoring im Stakeholder-Management

Edy Portmann, Ansgar Thiessen

Zusammenfassung

Dieser Beitrag zeigt auf, welche Möglichkeiten der Einsatz von Web-3.0-Monitoring-Techniken im Stakeholder-Management bietet. Das Ziel dieses Managements ist es, unternehmerischen Vorhaben zu Akzeptanz und Durchsetzungskraft zu verhelfen, indem Ansprüche an Unternehmensentscheide aktiv in den Managementprozess mit eingebunden werden. Stakeholder-Maps stellen diese Ansprüche visuell dar. Sie greifen einerseits auf nicht öffentliche Inhalte zurück und andererseits auf Inhalte, die öffentlich (zumeist im Web) verfügbar sind. Das semantische Web bietet Möglichkeiten, diese öffentlichen Inhalte nicht nur deskriptiv (was wird argumentiert?) darzustellen, sondern auch Zusammenhänge (z.B. Netzwerke, Kontextualisierungen, Referenzierungen, Gewichtungen) aufzuzeigen. Das vorgestellte Framework kann Grundlage für die öffentlichen Inhalte von Stakeholder-Maps sein.

Inhaltsübersicht

  1. Akzeptanz und Durchsetzungskraft unternehmerischer Vorhaben
  2. Stakeholder-Mapping und Web 3.0
    1. Monitoring im Web 3.0
    2. Emergente Semantik
    3. Web-3.0-Monitoring-Framework für das Stakeholder-Management
  3. Einsatz des Frameworks im Stakeholder-Management
    1. Stakeholder-Management-Szenario
    2. Beispiel: Einsatz von Stakeholder-Maps bei einem Mittelständler
    3. Nutzen und Anwendung
    4. Interaktion mit Stakeholder-Maps
    5. Vor- und Nachteile des Frameworks
  4. Was uns in Zukunft erwarten wird
  5. Literatur