HMD 294, 50. Jahrgang, Dezember 2013

Human Computer Interaction

Herausgeber: Siegfried Reich

Nutzenpotenziale maßgetreuer 3D-Avatare aus Low-Cost-Bodyscannern

Christian Zagel, Jochen Süßmuth

Zusammenfassung

Der Einsatz realitatsnaher dreidimensionaler Modelle des menschlichen Körpers (sog. Avatare) wird seit Mitte der 90er-Jahre für unterschiedlichste Anwendungen diskutiert. Eine kommerzielle Umsetzung scheiterte in der Vergangenheit jedoch oft an den Kosten von 3D-Scannern. Neue technologische Innovationen, insbesondere die von der Unterhaltungsindustrie forcierte Entwicklung preiswerter Tiefensensoren, führen nun dazu, dass 3D-Scanner heute zu einem Bruchteil der Kosten entwickelt werden können. So entsteht die Möglichkeit für den breiten Einsatz von Avataren in aufgabenorientierten und nicht aufgabenorientierten Kontexten und damit ein enormes betriebswirtschaftliches Potenzial.

Inhaltsübersicht

  1. 3D-Avatare und virtuelle Modelle
  2. Stand der Technik
    1. Aktuelle Entwicklungen
    2. Einordnung
  3. Akzeptanzanalyse zu maßgetreuen Avataren aus Bodyscannern
  4. Implikationen für potenzialträchtige Anwendungen
  5. Literatur