HMD 294, 50. Jahrgang, Dezember 2013

Human Computer Interaction

Herausgeber: Siegfried Reich

Mensch-Computer-Interaktion und Stress

René Riedl

Zusammenfassung

Wir alle profitieren vom IT-Einsatz (z.B. verbesserter Zugang zu Informationen, Produktivitätssteigerungen). Doch trotz vieler positiver Wirkungen kann die Mensch-Computer-Interaktion zu beträchtlichem Stress bei Benutzern führen. Diese Art von Stress wird als Technostress bezeichnet. Im Beitrag werden bedeutsame Grundlagen der Stressforschung sowie der menschlichen Stressphysiologie vorgestellt. Darauf aufbauend werden Befunde wissenschaftlicher Forschung aus verschiedenen Fachrichtungen dargeboten, die aufzeigen, dass die Mensch-Computer-Interaktion stressvoll sein kann. Es folgt eine Beschreibung von Bewältigungsstrategien, die einen wirksamen Beitrag zur Reduktion von Technostress leisten können. Sogenannte neuroadaptive Systeme könnten in Zukunft zur Reduktion von Technostress eingesetzt werden.

Inhaltsübersicht

  1. Technostress
  2. Grundlagen der Stressforschung
    1. Stressmodell von Lazarus & Folkman
    2. Menschliche Stressphysiologie
  3. Befunde wissenschaftlicher Forschung
  4. Bewältigungsstrategien
  5. Neuroadaptive Systeme: die Zukunft?
  6. Literatur