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B.5

javac


javac ist der Compiler des SDK. Durch ihn wird aus dem Quelltext der plattformunabhängige Bytecode erzeugt. javac ist ein Programm, das selbst auch in Java geschrieben ist. Als Parameter erhält er neben vielen Optionen, die fakultativ angegeben werden können, die Namen von ein oder mehreren Quelltextdateien von Java-Klassen. Jede Quelltextdatei muss die Endung .java besitzen. Die von javac erzeugten Dateien besitzen die Endung .class.

Auch[1.2] bei javac werden seit dem JDK 1.2 die Optionen in Standard-Optionen und Nicht-Standard-Optionen unterteilt. Es können folgende Standard-Optionen angegeben werden: Per Voreinstellung benutzt der Compiler vom SDK die System-Klassendateien, die mit dem SDK mitgeliefert werden. Ebenso werden die Erweiterungen automatisch im ext-Verzeichnis der SDK-Installation gesucht. javac erlaubt es, diese Einstellungen zu ändern und die Kompilierung mit den Systemklassen einer anderen Java-Version vorzunehmen. Hierfür stehen folgende Optionen zur Verfügung: Im Folgenden werden die Nicht-Standard-Optionen von javac beschrieben: Will man oft viele Quelltexte zusammen kompilieren, hat man die Möglichkeit, die Namen aller Quelltexte in einer Datei zu speichern. In jeder Zeile muss hierbei genau eine Quelltext-Datei aufgeführt werden. Beim Aufruf von javac kann man nun statt einer Auflistung von allen zu kompilierenden Quelltext-Dateien lediglich die Datei angeben, in der die Namen der Quelltexte aufgelistet sind. Hierbei wird dem Dateinamen ein @ vorangestellt. Der Aufruf
  javac @sourcefiles.txt
kompiliert alle Quelltext-Dateien, die in der Datei sourcefiles.txt aufgeführt sind.

Alternativ können natürlich auch Shell-Wildcards auf der Kommandozeile benutzt werden. So werden mit
  javac *.java
alle Quelltexte im aktuellen Verzeichnis übersetzt.


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