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14.4

Preferences



Bis einschließlich JDK 1.3 waren Propertiy-Dateien das adäquate Mittel zur persistenten Speicherung von Benutzer- und Systemeinstellungen in Java-Anwendungen. Sie haben allerdings den Nachteil, dass man zum Speichern und und zum Laden immer den Pfad kennen muss, unter dem die Property-Datei zu finden ist. Es gibt kein Standardverzeichnis, in dem Properties-Dateien abgelegt werden. Außerdem wird keine hierarchische Strukturierung und Unterscheidung zwischen systemweiten und benutzerdefinierten Einstellungen unterstützt. Daher sind Properties-Dateien nur bedingt flexibel und die Verwaltung abhängig von proprietärem Code, der individuell entwickelt wird.

Seit der Einführung des [1.3]Java Naming and Directory Interface (JNDI, Kapitel 17) haben einige Entwickler diese API für die Verwaltung von Einstellungen benutzt. Die Verwendung von JNDI hat allerdings den Nachteil, dass es keine vordefinierte Struktur der Verzeichnishierarchie für die Verwaltung von Einstellungen gibt und dass das API keine Unterscheidung zwischen systemweiten und benutzerdefinierten Einstellungen kennt. Außerdem ist das API für kleinere Anwendungen etwas überdimensioniert, da sie aus sehr vielen Klassen besteht und eigentlich nur zur zentralen Speicherung von Einstellungen in einem Netzwerk geeignet ist.

Aus diesen Gründen wurde mit dem J2SDK 1.4[1.4] das Preferences-API eingeführt. Sie besitzt folgende Merkmale: Alle Klassen, die das Preferences-API betreffen, sind im Paket java.util.prefs enthalten.


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