Weitere aktuelle Java-Titel finden Sie bei dpunkt.
 Inhaltsverzeichnis   Auf Ebene Zurück   Seite Zurück   Seite Vor   Auf Ebene Vor   Eine Ebene höher   Index


8.9

Das Implementierungskonzept



Eines der Grundkonzepte von Java ist Portabilität. Dies impliziert natürlich auch, dass Klassen zur Implementierung grafischer Oberflächen nicht direkt auf der Programmierschnittstelle (API) einer bestimmten Plattform aufsetzen dürfen. Damit auch die grafischen Oberflächen von Java-Programmen unabhängig von der zugrunde liegenden Plattform lauffähig sind, ist also ein Konzept zur Entkopplung von der nativen Oberflächen-API erforderlich.

Bis zum JDK 1.1 wurde diese Entkopplung durch eine dritte Schicht zwischen den Java-Komponenten und den nativen Schnittstellen erzielt: die so genannten Peers.

Wie nachfolgend noch erläutert wird, war dieses Konzept aber mit zahlreichen mitunter sehr subtilen Portabilitätsproblemen behaftet. Daher wurde in Version 1.2 mit Swing eine fast vollständig in Java implementierte Oberflächenbibliothek eingeführt, bei der der Rückgriff auf die plattformspezifischen Peers auf das absolute Minimum reduziert wurde. Mit diesem Ansatz war man zum einen deutlich flexibler, und zum anderen konnte man so eine zufriedenstellende Portabilität erreichen, die mit den AWT-Peers nur eingeschränkt gegeben war.


 Inhaltsverzeichnis   Auf Ebene Zurück   Seite Zurück   Seite Vor   Auf Ebene Vor   Eine Ebene höher   Index

Copyright © 2002 dpunkt.Verlag, Heidelberg. Alle Rechte vorbehalten.