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Streams



Die Ein- und Ausgabe wird in Java mit Hilfe so genannter Streams realisiert. Allgemein kann man sagen, dass ein Stream die Schnittstelle eines Programmes nach außen darstellt (wenn man grafische Benutzeroberfläche davon ausnimmt).

Um dessen Funktionsweise zu verstehen, kann man sich einen Stream als eine Art Pipeline vorstellen. Am einen Ende wird der Stream mit bestimmten Daten gefüllt, indem man dort hinein schreibt. Die Daten verweilen so lange in der Pipeline, bis sie am anderen Ende herausgeholt werden. Das geschieht durch den Lesevorgang. Ein Stream fungiert also auch als eine Art Zwischenpuffer.

Abbildung 10.1: Die Arbeitsweise von Streams
Abbildung 10.1

Streams sind immer unidirektional. Ein Stream, der zur Eingabe angelegt wurde, kann nicht für die Ausgabe benutzt werden und umgekehrt. Das Paket java.io stellt dem Programmierer verschiedene Klassen zur Verfügung, die auf dem Stream-Konzept basieren.

Seit dem J2SDK 1.4[1.4] stehen erweiterte Funktionen zur gepufferten Ein- und Ausgabe bereit, wie z. B. Memory-Mapped-I/O. Neu ist außerdem das Sperren von Dateien. Die neuen Klassen zur Ein- und Ausgabe benutzen so genannte Channels, die eine bidirektionale Verbindung repräsentieren. Alle Klassen, die nach dem neuen Ein- und Ausgabekonzept implementiert sind, befinden sich im Paket java.nio.


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